Herzlich willkommen auf unserer Homepage

Zum 30. Vereinsjubiläum der Schützengesellschaft Emersleben haben wir uns 2023 einen Internet-auftritt erstellt, um unsere Vereinsmitglieder und alle anderen Interessenten noch besser über den Schießsport  in der SG Emersleben  zu informieren und  vor allem unserem jugendlichen Nachwuchs das Schützenwesen näher bringen. Dazu gehören selbstverständlich auch Neuigkeiten aus dem Vereinsleben sowie  das sportliche Abschneiden unserer Schützinnen und Schützen bei Meister-schaften und Pokalschießen auf Bundes-  sowie Landes- und Kreisebene. Aber nicht nur für Sport-schützen,  sondern auch für Menschen, die noch nie etwas mit  dem Schützenwesen am Hut hatten, ist das eine gute Gelegenheit, mit dem Schießsport Bekanntschaft zu machen. Schießen kann man in jedem Alter lernen, es ist nie zu spät,  es einmal zu probieren.

Der Schießsport, aber auch die Geselligkeit werden bei uns groß geschrieben. Verbringt einen Teil eurer Freizeit gemeinsam mit uns - seid unser Gast im Schützenkeller, beim jährlich stattfindenden Schützenfest, bei unseren anderen Veranstaltungen oder auf der Homepage der SGE. Schaut Euch um  auf unseren Internetseiten und lasst Euch vom Schießsport begeistern. Jung und Alt sowie Groß und Klein  sind  jederzeit herzlich willkommen. 

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Positionspapier III des Landesverbandes Sachsen-Anhalt (Auszug)

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,
ein bewegtes und intensives Jahr neigt sich dem Ende zu. 2025 war reich an sportlichen Höhepunkten. Auch unser Schießsport durfte große Momente erleben. Sport verbindet – über Grenzen, Kulturen und Nationen hinweg. Er steht für Leistung ohne Hass, für Wettbewerb ohne Feind-bilder. Doch während wir im Sport erleben, was Mitein-ander bedeutet, beobachten wir mit wachsender Sorge Entwicklungen in unserem Land, die uns nachdenklich und betroffen machen. Begriffe wie „Kriegstüchtigkeit“ haben Einzug in die politische Sprache gehalten – ein Wort, das geschichtlich schwer belastet ist und Erinnerungen wachruft, die wir nie wieder Realität werden lassen dürfen. Wenn öffentlich über Zahlen von täglich tausend gefallenen Soldaten spekuliert wird, dann läuft etwas grundlegend falsch. Krieg darf niemals wieder als Planspiel oder Option erscheinen. Wir sagen klar und unmiss-verständlich:

Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen Diplomatie.

Ja, unser Land braucht eine funktionierende Verteidigungsfähigkeit. Ja, unsere Sicherheitskräfte brauchen moderne Technik und gute Ausstattung. Aber was wir nicht brauchen, ist eine geistige Aufrüstung, die Angst schürt, Fronten aufbaut und Menschen auf einen Krieg vorbereitet, den niemand gewinnen kann. Die Geschichte unseres Landes hat uns eines schmerzhaft gelehrt: Krieg bringt keine Lösungen – er bringt Leid, Zerstörung und unzählige Tränen. Als Sportlerinnen und Sportler stehen wir für Werte: für Offenheit, Respekt, Fairness und ein friedliches Miteinander. Unsere Schützenfamilie ist kein Ort der Ausgrenzung, sondern der Begegnung. Mit Blick auf das Jahr 2026 und die anstehenden Landtagswahlen machen wir deutlich: Wir stehen allen demo-kratischen Parteien offen gegenüber. Der Sport braucht keine Brandmauern. Mauern trennen Menschen – sie vereinen nicht. Dialog, Zuhören und Gesprächs-bereitschaft sind das Fundament jeder lebendigen Demokratie. Demokratie bedeutet, unterschiedliche Meinungen auszuhalten. Demokratie bedeutet, aufeinander zuzugehen – gerade dann, wenn es schwerfällt. 

Deshalb richten wir diesen eindringlichen Appell an die politisch Verantwortlichen:
- besinnt euch auf eure Verantwortung gegenüber den Menschen in diesem Land,
- schürt keine Angst – fördert Vertrauen,
- bereitet nicht auf Krieg vor, sondern arbeitet entschlossen für Frieden,
- verliert nicht aus dem Blick, was unser Land im Innersten zusammenhält: Die Friedfertigkeit, die Vernunft und die Menschlichkeit unserer Bürgerinnen und Bürger in unserem Land und auf dieser Welt!

Mit sportlichen und friedvollen Grüßen
Der Demokratiebeauftragte des Landesschützenverbandes Sachsen-Anhalt
Torsten Mühl 

Quelle: LSV Sachsen-Anhalt, 22.12.2025